Kieferfehlstellung


Die anomale Lage der Kiefer mit fehlerhaftem Biss und Artikulation mit und ohne gestörter Lagebeziehung des Gebisssystems zur Schädelbasis, werden als Dysgnathie bezeichnet. Neben angeborenen Dysgnathien besteht auch bei posttraumatischen Kieferfehlstellungen eine Operationsindikation. Die häufigsten operativ behandelten Dysgnathieformen sind die maxilläre Prognathie (Vorstehen des Oberkiefers), die Progenie (Vorstehen des Kinns und der Unterkieferzähne mit gleichzeitiger Verlängerung des Unterkieferkörpers), der offene Biss (im Front- und/oder Seitenzahngebiet kann eine Schlussbissstellung nicht erreicht werden), der Kreuzbiss (transversale Abweichung der Zahnstellung von der normalen Okklusion) sowie die maxilläre Retrognathie (Rücklage des Oberkiefers und dadurch vorstehender Unterkiefer), die auch als Pseudoprogenie bezeichnet wird.

Neben ästhetischen Beeinträchtigungen durch ein unharmonischen Gesichtsprofil sind Beschwerden wie die Einschränkung der Nasenatmung, aber auch Kiefergelenks-, Kopf- oder Rückenschmerzen Folgen einer dauerhaften Fehlstellung. Die moderne Mund,- Kiefer- und Gesichtschirurgie hilft hier mit anspruchsvollen, aber besonders schonenden Methoden der Invasivchirugie.

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